Die Geschichte der NATO im Kalten Krieg

Ehemalige SS-23- und SS-12- Missile Operating Bases (MOB)

Nach Beginn der Umsetzung des Nachrüstungsbeschlusses Ende 1983 erfolgte - wie angekündigt - die unmittelbare Reaktion der Sowjetunion. Am 20. Januar 1984 gab die DDR die Aufstellung von sowjetischen Atomraketen vom Typ SS-22 und SS-23 bekannt. Weitere Raketen dieses Types wurden in der CSSR disloziert.

Die SS-12M Scaleboard war eine zweistufige Feststoffrakete mit einer Recihweite von 930 Kilometer. Die Lenkung erfolgte über eine Trägheitsnavigation und Endphasenlenkung, was eine sehr hohe Zielgenauigkeit ermöglichte. Die dislozierten Raketen wurden im Zuge des INF-Abkommens von 1987 abgebaut und verschrottet, die letzte am 25. Juli 1989. Die SS-23 Spider ist eine taktisch-ballistische Kurzstreckenrakete mit einer Reichweite von 480 Kilometer. Insgesamt wurden laut MOU des INF-Vertrags 718 Raketen vom Typ SS-12 und 238 Raketen vom Typ SS-23 abgebaut und verschrottet. Die interkative Karte auf der Basis von Google-Mapps zeigt die Standorte der beiden Raketen auf dem Gebiet der ehemaligen DDR und CSSR sowie in den westlichen Militärbezirken der Sowjetunion

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International


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