Die Geschichte der NATO im Kalten Krieg

SS-20-Basen in der Sowjetunion

Ab Mitte der 70er Jahre begann die Sowjetunion, ihre veralteten Mittelstreckenraketen SS-4 und SS-5 durch die neue SS-20 zu ersetzen. Diese Maßnahme führt auf Seiten der NATO 1979 zum so genannten Nachrüstungsbeschluss. Danach sollte diese neue Bedrohung durch eine Stationierung amerikanischer Mittelstreckenraketen (Pershing II und GLCM) in Europa kompensiert werden, es sei denn, Abrüstungsverhandlungen mit der Sowjetunion würden diesen Schritt überflüssig machen. Nach dem Scheitern der Verhandlungen begann 1983 die Aufstellung von Pershing II und GLCM in Europa. Der 1987 abgeschlossene INF-Vertrag zwischen der Sowjetunion und den USA beendete diese Phase des Wettrüstens. Alle Raketen mit einer Reichweite zwischen 500 und 5000 km sollten abgebaut und verschrottet werden. Die interaktive Karte zweigt die SS-20-MOBs (Missile Operating Bases) in der Sowjetunion, wie Sie im MOU (Memorandum Of Understanding) des INF-Vertrags festgehalten sind.

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International


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