Die Geschichte der NATO im Kalten Krieg

Die nukleare Infrastruktur der Türkei im Kalten Krieg

Während des Kalten Krieges zählte die Türkei nach der Bundesrepublik Deutschland zusammen mit Großbritannien und Italien zu den NATO-Ländern mit der höchsten Atomwaffendichte.

Es wird geschätzt, dass in der Hochphase des Kalten Krieges rund 500 Atomsprengköpfe dort gelagert waren. Neben Artilleriemuniton und Sprengköpfen für Honest John-Raketen waren dies vor allem nukleare Fliegerbomben.

Eine besondere Rolle spielte die Türkei zwischen 1958 und 1962 neben Italien als Stationierungsland für Jupiter MRBM. Insgesamt waren 15 dieser Raketen an 5 verschiedenen Abschusspositionen stationiert. Zentrale Basis der Jupiter-Squadron war die Airbase Cigli. Im Rahmen der Kuba-Krise 1962 kam es zu einem geheimen Deal zwischen Kennedy und Chruschtschow über den Abzug dieser Raketen aus der Türkei.

Die interaktive Karte auf der Basis von Google-Maps zeigt die diversen Standorte.

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