Die Geschichte der NATO im Kalten Krieg

Raketensilos der Force de Frappe auf dem Plateau d'Albion

Mit dem Machtantritt von Charles de Gaulle im Jahr 1958 bekam der Plan, Frankreich zu einer unabhängigen Atommacht aufzurüsten, einen hohen Stellenwert.

In der Vorstellung von de Gaulle garantierte nur die Verfügungsgewalt über eigene Atomwaffen eine wirkungsvolle Abschreckung. Zentraler Baustein der französischen Atomambitionen bildete die Force de Frappe, die über eine Triade von Flugzeugen, landgestützten Raketen sowie auf Atom-U-Booten stationierten Raketen bestand.

Auf dem Plateau d'Albion in den Alpes-de-Haute-Provence begannen in den 1960-er Jahren die Bauarbeiten für unterirdische Silostellungen zur Stationierung der ballistischen Raketen S2, die eine Reichweite von 3.000 km hatten. Im Endausbau waren 18 Raketen vorhanden.

Die interaktive Karte auf der Basis von Google-Maps zeigt die Standorte der Raketensilos, die nach offiziellen Angaben 1996 deaktiviert wurden.

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