Die Geschichte der NATO im Kalten Krieg

Atomwaffenlager Landsberg-Leeder

Im ehemaligen SAS Landsberg-Leeder waren die Atomwaffen für die 1. Gebirgsdivision (GE) gelagert. Verantwortlich für das Lager war das ArtRgt 8 (BW) und das 24th USAFAD, beide stationiert in Landsberg/Lech in der Ritter-von-Leeb-Kaserne. Das ArtRgt 8 verfügte über unterschiedliche Atomwaffenträger. Ab 1960 wurden die Raketenartilleriebataillone der Divisionen mit dem Raketenwerfer Honest John ausgerüstet. Diese wurden Ende der siebziger Jahre ausgemustert. Daneben verfügten die Divisionen der Bundeswehr noch über atomwaffenfähige Artilleriesysteme der Kaliber 155 mm und 203 mm. Das GebArtBtl 81, zu dem eine Batterie mit der Panzerhaubitze M 110 203 mm gehörte, war in Kempten stationiert. Das Lager in Leeder wurde in den Jahren 1971 und 1972 neu errichtet. Das alte SAS befand sich von 1962 bis zum Umzug in das neue Lager in einem alten Fabrikgelände im Frauenwald bei Landsberg.

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